Frankreich: Netzwerk automatischer Radargeräte und Standardstrafen
Das französische System zeichnet sich nicht durch maximale Geldstrafen aus, sondern durch das dichteste Kontrollnetz in Europa.
· Standardstrafen: Für die Handynutzung oder das Überfahren einer roten Ampel gilt eine feste Strafe von 135 € (plus 3-4 Punkte).
· Geschwindigkeitskontrolle: Eine Überschreitung um 30 km/h kostet 135 €, um mehr als 50 km/h bereits 1500 €.
· Alkohol: Für Lkw-Fahrer liegt die Grenze bei 0,5 ‰ im Blut. Die Überschreitung des Grenzwerts von 0,8 ‰ wird als Straftat eingestuft.
· Innovationen: Neben Tausenden stationärer Radargeräte werden getarnte Polizeifahrzeuge mit Kameras und KI-Systeme eingeführt, die das Fahrerverhalten durch die Windschutzscheibe analysieren.
Spanien: Senkung der Alkoholgrenze und akustische Radargeräte
Die spanischen Behörden setzen einen Schwerpunkt auf technologische Neuerungen.
· Neue Grenzwerte: 2026 soll der zulässige Alkoholgehalt im Blut für alle Fahrer auf 0,2 ‰ gesenkt werden (aktuell 0,3 ‰ für Berufskraftfahrer). Die Geldstrafe für die Handynutzung erreicht 500 €.
· Umweltzonen (LEZ): Die Einfahrt eines Lkw, der nicht den Umweltstandards entspricht, in solche Zonen in Großstädten wird mit einer Geldstrafe von 200 € geahndet.
· Technologische Kontrolle: Neben Kameras testet Spanien akustische Radargeräte, die übermäßigen Lärm ahnden. Dies ist besonders relevant auf Bergstrecken und in Städten.